Wir sind auf dem Weg nach Süden. An der Küste soll es angeblich etwas schöneres Wetter geben. Bis dahin haben wir noch einige Kilometer zu fahren. Am Latefoss-Wasserfall legen wir eine kurze Pause ein, um dann vor Tau nochmals zu übernachten.
Am Folgetag dann endlich mal etwas trocken, aber leider nicht den ganzen Tag, wie es sich herausstellt.
Wir fahren über Varhaug an der Küste entlang die Straße 44 nach Flekkefjord und Mandal/Kristiansand.
Da es ab Mandal wieder einmal wie aus Kübeln regnet, beschließen wir, nach Kristiansand zu fahren und zu versuchen, die Nachmittagsfähre nach Dänemark noch zu erreichen. Bei diesen Wetterkapriolen macht es momentan wenig Sinn, noch einige Tage in Norwegen zu bleiben. Die Fähre erreichen wir rechtzeitig und sind dann auf dem Weg nach Dänemark. So zirka ab halber Strecke fahren wir sozusagen direkt aus dem Regengebiet heraus. Über uns ist plötzlich klarer, blauer Himmel und auch die Temperaturen sind jetzt angenehm. Abends können wir dann in Hirtshals/Dänemark bis kurz vor Mitternacht im Irish-Pub-Biergarten sitzen. Auch eine kurzer Rundgang im Hafen ist noch drin.
Am Morgen des nächsten Tages - wir brauchen ja zwei Tage bis nach Hause - bereits beim Frühstück heftigster Regen. Zwar nur ein Gewitter, aber quer durch Dänemark haben wir immer starke Bewölkung, gelegentlich auch Sprühregen und je näher wir zur Grenze kommen, wird es zudem noch kälter und unwirtlicher. In Hamburg dann großer Stau vor den Elbtunneln, ab Bispingen ein Wolkenbruch, der uns bis Göttingen beschäftigt, zudem Staus und kleinere Unfälle auf der Bahn sowie dichtester Verkehr auf allen Fahrspuren. Wir übernachten dann im Raum Kassel und haben am Abend noch ein tolles Treffen mit Freunden. Die restliche Wegstrecke haben wir dann endlich mal angenehmes Wetter bis nach Hause. So hätte es gerne auf der ganzen Tour sein können.